Am 11. November schrieb B. folgendes Gesuch an die kgl. Regierung der Oberpfalz und von Regensburg:

Johann Georg B.
Schuldienst - Expektant

Unterthänigst gehorsamste Bitte des Schuldienst-Expektanten Johann Georg B. zu Schwarzenfeld um gnädigste Verleihung einer Schulgehilfenstelle

Der unterthänigst gehorsamst Unterzeichnete sieht sich gezwungen, nachdem auch sein zweimaliges Bittgesuch, datiert vom 22, Oktober laufenden Jahres ohne Erfolg geblieben, an eine hohe königliche Regierung zum dritten Male die ergebenste Bitte zu stellen, man wolle ihm baldmöglichst gnädigst eine Schulgehilfenstelle verleihen, da er bei völliger Vermögenslosigkeit sich in der misslichsten Lage befindet.
Man wolle auch bedenken, dass er einer Schulgehilfenstelle um so bedürftiger ist, in dem er schon seit 28. August dieses Jahres ohne diese und ohne Erwerb ist und an ihm daher seine arme Mutter (Witwe) quasi als Müßiggänger ihr Bisschen immer noch darauf verwenden muss, einem erwachsenen Menschen, der sein Brot sich selbst zu schaffen im Stande wäre, aber leider ohne Verschulden in die jetzige Lage gerathen ist.

Der unterthänigst gehorsamst Unterzeichnete erlaubt sich abermals die ergebenste Bitte zu stellen, eine hohe königliche Regierung wolle ihn baldmöglichst wieder als Schulgehilfe oder nach Umständen als intermistischen Schulverweser verwenden.

In tiefster Ehrfurcht geharret einer
königlichen Regierung der Oberpfalz und von Regensburg unterthänigst gehorsamster

Georg B., Schuldienstexpektant